Messdiener St. Gertrud bei Verabschiedung von Bischof em. Dr. Karl-Heinz Wiesemann

Am Son­ntag, den 13. Sep­tem­ber 2026, fand um 15 Uhr im Dom zu Spey­er die Ver­ab­schiedung von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiese­mann statt, nach­dem der Papst seinen Amtsverzicht aus gesund­heitlichen Grün­den angenom­men hatte.

Über die 18 Jahre sein­er Amt­szeit durften die Mess­di­ener St. Gertrud immer wieder den Bischof tre­f­fen und mit ihm zusam­me­nar­beit­en, etwa beim Weltju­gend­tag 2011, beim Online-Jugend­kreuzweg 2020, beim direk­ten Aus­tausch im Bischof­shaus 2022 oder beim Dienen im Dom, zulet­zt im Jahr 2025. Einige Mess­di­ener wur­den auch vom Bischof gefirmt.

Viele Weg­be­gleit­er und Gäste aus Poli­tik, Kirche und Gesellschaft waren zur Ver­ab­schiedung gekom­men. In sein­er Predigt verurteilte Wiese­mann den Macht­miss­brauch – sei er innerkirch­lich, säku­lar oder pseudore­ligiös. Wer ihn betreibe, füh­le sich vielle­icht kurzfristig stark, am Ende bleibe aber nur Wind­hauch. Er zeich­nete die Sta­tio­nen seines Lebens nach und stellte fest, dass es bei ihm immer eine innere Wand­lung im Sinne von Kar­di­nal John Hen­ry New­man gegeben habe.

Am Ende der Mess­feier bot sich für die Leimer­sheimer Mess­di­ener noch die Gele­gen­heit, sich mit dem Vor­sitzen­den der Deutschen Bischof­skon­ferenz, Hein­er Wilmer SCJ, und Bischof em. Wiese­mann auszu­tauschen. Der schei­dende Bischof lobte das Engage­ment der Leimer­sheimer Mess­di­ener und trug ihnen auf, weiterzumachen.